Stand: Bußgeldkatalog 2026 · geprüft am 16.09.2026, 07:51
Außerorts bleiben 31–40 km/h zu viel bei einem PKW noch ohne reguläres Fahrverbot. Das Bußgeld beträgt 200 €, hinzu kommt 1 Punkt.
Mobile und stationäre Blitzer sind anfällig für Messfehler und speichern häufig keine Messdaten. Laden Sie Ihren Bescheid gerne in unserem Blitzer-Check hoch und Sie erhalten eine unverbindliche Auswertung zu Ihrer Blitzermessung.
Zum Blitzer-CheckDer nächste deutliche Sprung folgt erst bei 41 km/h zu viel. Dann werden aus einem Punkt zwei Punkte und zusätzlich kommt ein reguläres Fahrverbot hinzu. Bis einschließlich 40 km/h bleibt es beim einzelnen Verstoß ohne dieses Fahrverbot.
Bei typischen Tempolimits entspricht der Bereich zum Beispiel folgenden Geschwindigkeiten: Maßgeblich ist jeweils die Geschwindigkeit, die nach dem Toleranzabzug vorgeworfen wird.
Da die Überschreitung über 21 km/h liegt, handelt es sich in der Probezeit um einen A-Verstoß. Nach Rechtskraft ordnet die Fahrerlaubnisbehörde ein Aufbauseminar an; die Probezeit verlängert sich um zwei Jahre.
Wer am oberen Ende des Bereichs liegt, sollte deshalb vor allem den Messwert nach Toleranzabzug im Blick haben. Rund um die nächste Grenze ändern sich Punkte und Fahrverbot deutlich.
Für die Sanktion zählt die Geschwindigkeit nach dem Toleranzabzug. Wie dieser berechnet wird, erklären wir ausführlicher im Bußgeldkatalog Geschwindigkeit.
Wer die Regelungen im Wortlaut nachlesen möchte, findet die Bußgelder und Regelfahrverbote in der Bußgeldkatalog-Verordnung. Die Punkte ergeben sich aus Anlage 13 FeV; die Wiederholungstäterregel ab 26 km/h steht in § 4 Abs. 2 BKatV.
Gleicher Bereich innerorts: 31–40 km/h zu schnell innerorts