Stand: Bußgeldkatalog 2026 · geprüft am 16.09.2026, 07:51
Eine Überschreitung von 61–70 km/h innerorts gehört bereits zu den schweren Tempoverstößen. Bei einem PKW sind 700 € Bußgeld, 2 Punkte und 3 Monate Fahrverbot vorgesehen.
Mobile und stationäre Blitzer sind anfällig für Messfehler und speichern häufig keine Messdaten. Laden Sie Ihren Bescheid gerne in unserem Blitzer-Check hoch und Sie erhalten eine unverbindliche Auswertung zu Ihrer Blitzermessung.
Zum Blitzer-CheckMit 61 bis 70 km/h zu viel ist innerorts bereits die dreimonatige Fahrverbotsstufe erreicht. Bei noch höheren Überschreitungen steigt vor allem das Bußgeld weiter an.
Ein paar Beispiele zeigen, welche Geschwindigkeiten damit gemeint sind: Maßgeblich ist jeweils die Geschwindigkeit, die nach dem Toleranzabzug vorgeworfen wird.
Für Fahranfänger gilt der Verstoß als A-Verstoß. Nach Rechtskraft ordnet die Fahrerlaubnisbehörde ein Aufbauseminar an; außerdem verlängert sich die Probezeit um zwei Jahre.
Bei einer Überschreitung in dieser Höhe sind die Folgen bereits erheblich. Für die Prüfung können deshalb neben Messwert und Toleranz auch Messprotokoll, Fahreridentifizierung und die konkreten Angaben im Bußgeldbescheid wichtig sein.
Für die Sanktion zählt die Geschwindigkeit nach dem Toleranzabzug. Wie dieser berechnet wird, erklären wir ausführlicher im Bußgeldkatalog Geschwindigkeit.
Wer die Regelungen im Wortlaut nachlesen möchte, findet die Bußgelder und Regelfahrverbote in der Bußgeldkatalog-Verordnung. Die Punkte ergeben sich aus Anlage 13 FeV; die Wiederholungstäterregel ab 26 km/h steht in § 4 Abs. 2 BKatV.
Gleicher Bereich außerorts: 61–70 km/h zu schnell außerorts