Bußgeld und Folgen im Überblick
| Verstoß | Bußgeld | Punkte | Fahrverbot |
|---|---|---|---|
| Einfacher Handyverstoß im Kfz | 100 € | 1 | – |
| Mit Gefährdung | 150 € | 2 | 1 Monat |
| Mit Sachbeschädigung | 200 € | 2 | 1 Monat |
Handyverstoß kostenlos prüfen
Sie haben einen Anhörungsbogen oder Bußgeldbescheid erhalten? Laden Sie das Schreiben im Blitzer-Check hoch und lassen Sie Tatvorwurf und Beweislage unverbindlich prüfen.
Wie lange kann ich gegen den Bußgeldbescheid Einspruch einlegen?
Nach § 67 OWiG kann gegen einen Bußgeldbescheid innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung Einspruch eingelegt werden. Der Einspruch ist bei der Verwaltungsbehörde einzulegen, die den Bescheid erlassen hat.
Wer erst kurz vor Fristablauf reagiert, sollte die Frist nicht von einer späteren inhaltlichen Prüfung abhängig machen. Ob der Einspruch anschließend aufrechterhalten wird, ist eine getrennte Frage.
Welche Beweise gibt es bei Handy am Steuer?
Handyverstöße werden häufig durch Polizeibeobachtungen, Fotos oder Videoaufnahmen festgestellt. Zunehmend kommen außerdem kamerabasierte Kontrollsysteme wie die Monocam hinzu. Jede Beweisart hat eigene Prüfpunkte.
Bei einer Beobachtung ist wichtig, was der Beamte tatsächlich sehen konnte. Bei Bildern geht es um Schärfe, Perspektive, Fahreridentifizierung und die erkennbare Handlung. Für § 23 Abs. 1a StVO muss eine Benutzung feststehen; bloßes Halten allein genügt nicht.
- Welche konkrete Benutzungshandlung wird behauptet?
- Wie lange und aus welcher Entfernung wurde beobachtet?
- Ist das Gerät eindeutig als elektronisches Gerät erkennbar?
- Ist die betroffene Person eindeutig als Fahrer identifiziert?
- Gibt es Foto-, Video- oder weitere Aktenunterlagen?
So läuft die Prüfung über den Blitzer-Check
Sie können den Tatvorwurf angeben und den Anhörungsbogen oder Bußgeldbescheid hochladen. Anschließend lässt sich einschätzen, welche Beweismittel voraussichtlich entscheidend sind und ob eine vertiefte Prüfung sinnvoll erscheint.
Besonders relevant ist eine Prüfung, wenn zwei Punkte, ein Fahrverbot oder zusätzliche Probezeitfolgen drohen.
